B300 in Friedberg: SPD lässt nicht locker

14. November 2012

Mit großen Plakaten machen die Bewohner an der B300 in Friedberg auf ihr Lärmproblem aufmerksam und fordern Einsatz von der Politik. Dieser Forderung kommen die Politikerinnen Dr. Simone Strohmayr und Gabriele Fograscher weiterhin nach und setzen sich für die geplagten Bürger ein. Mit einer Vielzahl an Anfragen und Gesprächen lassen die Landtags- und Bundestagsabgeordneten nicht locker und machen sich für eine bestmögliche Lösung im Sinne der Anwohner stark.

Fograscher informierte sich diesbezüglich kürzlich über die Planungen für den neuen Bundesverkehrswegeplan (BVWP), der 2015 in Kraft treten soll. Auf Grundlage dieses Plans werden die Finanzierungspläne der Bundesregierung gemacht. Eine Entlastung der B300 könnte darüber realisiert werden. „Gerne bringe ich mich in den Planungsprozess ein und weise auf die Dringlichkeit der Entlastung hin. Dies geht aber nicht ohne Unterstützung aus dem Freistaat“, bemerkt Fograscher. Denn für die Realisierung brauche man den Rückhalt aus der Bayerischen Staatsregierung, die das Projekt einbringen müsse. Die Landtagsabgeordnete Dr. Simone Strohmayr appelliert an Minister Joachim Herrmann, endlich zu seinem Wort zu stehen und sich darüber hinaus für die Bürger einzusetzen. Im Rahmen einer Anfrage will die SPD-Politikerin von der Staatsregierung wissen, wann nun endlich die für 2012 versprochene Umschilderung kommt. „Es kann nicht sein, dass man den Menschen hier ständig Hoffnungen macht, die sich am Ende als leere Versprechungen entpuppen. Ich werde zu meinem Wort stehen und die Staatsregierung zur Verantwortung ziehen“, betont Strohmayr. Des Weiteren erkundigt sich die Landtagsabgeordnete nach aktuellen Zahlen und Gutachten, um die Dringlichkeit des Projektes weiter zu untermauern und die verschiedenen Lösungsmöglichkeiten (Nordumfahrung, Umfahrung über AIC25 und A8) zu prüfen.